(Texte und
Bilder: Jennifer Hamm, Löschgruppe Lommersum)
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Jugendfeuerwehr besichtigt das Brandschutzzentrum Schleiden
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Die Jugendfeuerwehr fuhr am Samstag, den
05. September 2009 zum Brandschutzzentrum nach Schleiden.
Nach der einstündigen Autofahrt mit dem eigenen
Manschaftstransportfahrzeug und einem geliehenen Büsschen von unserem
Kameraden Martin Halfkann, waren wir endlich da. Vor Ort begrüßten uns
Kameraden aus dem ganzen Kreis Euskirchen, die derzeit den
Truppführerlehrgang machen.
Unser Rundgang begann in der Atemschutzwerkstatt, wo der Hauptamtliche
Kollege uns die Gerätschaften für die Prüfung und Reparatur der über
1000 Atemschutzgeräte und Masken erklärte.
Damit wir unsere eigenen Atemschutzgeräte nicht umsonst mitgebracht
hatten, wollten wir natürlich auch über die Strecke gehen bzw. krabbeln.
Nach einigen Erläuterungen zum Ablauf des Lehrgangs zum
Atemschutzträger, hieß es: "Ausrüsten, mit allem was dazugehört". Dann
ging es endlich los, jeweils ein Trupp (2 Mann) krabbelten durch den
Käfig, selbstverständlich im Dunkeln. Kleine Anweisungen bekamen wir vom
Kontrollpunkt aus, z.B. das Verschließen der Türen und Klappen oder auch
das nicht unnötig geredet werden darf, denn man muss sich „seine Luft
gut einteilen“. Nachdem alle einmal durchgekrabbelt waren, staunten wir
nicht schlecht, als wir die Strecke bei Licht sahen. Denn die „große“
Strecke, wurde auf einmal zu einer „kleinen“ Strecke. Dann wollte der
Kollege einen neuen Rekord aufstellen: in einem Rohr mit 3 Kammern
sollten alle 10 Jugendliche rein. Dann galt es, die Leiter von der einen
Seite auf die andere Seite zu transportieren. Gruppenführer Christian
Mohr musste dabei seine Einsatzkräfte gut positionieren.
Zum Schluss waren alle drin, doch der ausströmende Geruch ließ auf einen
Sauerstoffmangel hinweisen.
Alle kamen allerdings wieder heil aus der Sache hinaus.
Zum Schluss wurde uns noch die mobile Atemschutzwerkstatt und Container
gezeigt.
In der automatisierten Schlauchpflegerei endete unser Rundgang.
| Fünf
Verletzte in der Gesamtschule |
So hieß die Alarmierung von Gemeindebrandmeister Peter Ditz, als er am
Samstagnachmittag des
29.August 2009 die Jugendfeuerwehr und das Jugend Rot Kreuz alarmierte.
Dies war natürlich nur eine Übung, die in Zusammenarbeit von Philipp
Hamm, Gabi Schickel und Petra Aust ausgerichtet wurde. Zuerst wurden uns
am Gerätehaus in Weilerswist die Autos erklärt,
bis dann der Einsatz kam. Für die Jugendfeuerwehr galt es unter
Atemschutz fünf Verletzte zu retten und dann dem Jugend Rot Kreuz für
die Erstversorgung zu übergeben. Zudem sollte das ausgebrochene Feuer
gelöscht werden. Nachdem die Aufgaben erfolgreich gelöst waren, fuhren
wir zusammen zum Roten Kreuz.
Dort warteten Würstchen und Cola auf uns. Peter Ditz hatte nur lobende
Worte für Gruppenführer Christian Mohr und seine junge Truppe und den
Jugend Rot Kreuzlern übrig. Auch die Jungendwart stellten fest, dass
mehr in ihren Schützlingen steckt, als sie zuvor bei anderen Übungen
gesehen Bei den nächsten Übungen wird sich zeigen, ob die tolle Leistung
weiter anhält oder ob es nur ein kurzer Lichtstrahl war.
Da es allen Beteiligten viel Spaß bereitete, wurde beschlossen, dass man
dies wiederholen muss.
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Besichtigung der Werksfeuerwehr Basell |
Am 12.September 2009 besichtigte die Jugendfeuerwehr die Werksfeuerwehr
Basell in Wesseling. Dies organisierte der Kamerad H.G. Hartwig von der
Löschgruppe Weilerswist. Nachdem wir in Wesseling angekommen sind,
begrüßten uns die Kollegen Herr Triebel und Herr Balzer.
Sie zeigten uns zuerst die Leitstelle. Danach wurden uns die Unterkünfte
und Aufenthaltsräume gezeigt. Anschließend zeigten sie uns die Fahrzeuge
und Hallen mit der Atemschutzwerkstatt.
Zum Schluss lösten sie noch eine Probealarmierung aus, die uns noch
jetzt in den Ohren klingt.
Nach den interessanten Stunden verabschiedeten wir uns ganz herzlich und
traten die Heimfahrt an.
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